Die Bibel in der Muttersprache sehen, hören und erleben

Deutsche Bibelgesellschaft, Pressemitteilungen 24 April, 2017

Sonderausstellung vom 5. Mai bis 8. Oktober im „bibliorama“ in Stuttgart

Eine Sonderausstellung führt im „bibliorama – das bibelmuseum stuttgart“, Büchsenstraße 37, vom 5. Mai bis 8. Oktober durch die weltweite Übersetzung der Bibel in die Volkssprachen. Die Ausstellung unter dem Titel „Die Bibel – durch die Muttersprache ins Herz… da weht Freiheit“ ist in einer Kooperation des Museums unter der Leitung der Württembergischen Bibelgesellschaft mit der Weltbibelhilfe der Deutschen Bibelgesellschaft und dem Gustav-Adolf-Werk Württemberg entstanden. Ein Begleitprogramm ergänzt die Ausstellung.

Die Sonderausstellung präsentiert Besucherinnen und Besuchern vielfältige Eindrücke aus der Übersetzung der Bibel weltweit. Sie erfahren zum Beispiel wie die Bibel auf Arabisch, Spanisch, Slowenisch oder Italienisch klingt und in wie viele Sprachen die Bibel inzwischen bereits übersetzt ist. Männer und Frauen aus ganz unterschiedlichen Ländern und Kulturen erzählen, was es für sie persönlich bedeutet, die Bibel in ihrer Muttersprache lesen zu können. Am Beispiel der Bibel auf Spanisch wird gezeigt, welchen nachhaltigen Einfluss die Reformation auch auf anderen Kontinenten hatte und bis heute ausübt.

„Ich freue mich, dass mit dieser Sonderausstellung die Besucher selbst sehen, hören und erleben können, welche Freude es bereitet, die Bibel in der Muttersprache zu besitzen“, sagt Franziska Stocker-Schwarz, Direktorin des Bibelmuseums und Leiterin der Württembergischen Bibelgesellschaft. Für den Leiter der Weltbibelhilfe, Horst Scheurenbrand, ist die gemeinsame Ausstellung wie ein Knotenpunkt: „Mitten in Stuttgart verdichten sich bewegende Geschichten von Menschen und Kirchen und verbinden sich mit der Lebenswirklichkeit der Besucher. So können diese entdecken, wie das Engagement der 145 Bibelgesellschaften auf der ganzen Welt das Leben von Menschen verändert.“

Bibelverbreitung war für das Gustav-Adolf-Werk (GAW) auch schon im 19. Jahrhundert von großer Bedeutung. „Das Gustav-Adolf-Werk hilft schon seit 1843 evangelischen Minderheiten, besonders in Osteuropa, die Bibel in der je eigenen Sprache lesen zu können“, sagt Prälatin Gabriele Wulz, GAW-Vorsitzende in Württemberg.

Bilder, Filme und Texte erklären und vertiefen in der Ausstellung die Themen Bibelübersetzung und Bibelverbreitung. Fremdsprachige Bibeln sind im Original zu sehen. Zum Begleitprogramm gehört ein Vortrag von Professor Dr. René Krüger am Donnerstag, 1. Juni, 19 Uhr zum Thema „Die Bibel kommt nach Lateinamerika, eine Folge der Reformation“. René Krüger kommt aus Argentinien und ist Experte für die Verbreitung der spanischen Bibelübersetzung in Süd- und Mittelamerika. Die Ausstellung ist außerdem aktiv beteiligt am „Tag der Weltweiten Kirche und Mission“ am Pfingstmontag, 5. Juni. Der Tag wird rund um die Stiftskirche und am Hospitalhof gefeiert.

Das „bibliorama – das bibelmuseum stuttgart“ ist eine Einrichtung der Evangelischen Landeskirche in Württemberg in Kooperation mit der Württembergischen Bibelgesellschaft. Mehr Informationen gibt es unter www.bibelmuseum-stuttgart.elk-wue.de.

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Übersetzt ins Deutsche von Pascal SennDownload: DWPT
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